Albert Lee auf Tour mit RØDE M1 und M2 Mikrofonen

29th May 2012
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Wer sich auch nur halbwegs für Country-Musik interessiert, hat bestimmt schon einmal vom britischen Gitarristen Albert Lee gehört. Am Anfang seiner Karriere spielte er mit Chris Farlowe und bei den Thunderbirds. Später wurde Lee von Eric Clapton, Emmylou Harris, Joe Cocker, Jerry Lee Lewis, The Everly Brothers und Bill Wyman gebucht. Das brachte ihm 2002 einen Grammy für sein Spiel auf dem Album “Earl Scruggs and Friends” ein und machte ihn zu einem noch bekannteren Gitarristen, wenngleich er sein Licht gerne unter den Scheffel stellt.
Heutzutage ist Lee mit seiner eigenen Band, Albert Lee and Hogan’s Heroes, unterwegs. Wir konnten uns kurz mit dem FOH-Ingenieur Jim Williams unterhalten, der uns prompt berichtete, dass Lee RØDE M1 und M2 Mikrofone für den Gesang verwendet.
“Für Alberts Stimme haben wir lange Zeit ein ganz bekanntes Dynamikmikrofon benutzt, obwohl es seiner Stimme nicht wirklich schmeichelte. Er braucht einen ziemlich hohen Pegel im Monitor, weil er gerne mal von der Seite ins Mikrofon singt, was uns zum Erhöhen des Eingangspegels zwingt. Nur kommt es dann öfter mal zu Rückkopplung. Wir haben zahlreiche Alternativen ausprobiert, aber nie wirklich einen ernstzunehmenden Kandidaten gefunden, bis uns ein RØDE-Außendienstler auf das M1 und M2 aufmerksam machte.”
“Das RØDE M2 ist ein Kondensator-Handmikrofon, das wir bevorzugt verwenden, wenn wir in einem Theater mit guter Akustik und guten Monitoren spielen. Hiermit ist es übrigens nicht mehr schlimm, wenn er nicht gerade in das Mikrofon singt. Das Rückkopplungsproblem ist weitaus weniger gravierend und wir können den Pegel erhöhen, wenn es sein muss. Albert möchte auch hohe Mitten und Höhen in seinem Monitor hören, weil sie ihm bei der Intonation helfen. In Sälen, wo eine gute Anlage steht, ist das M2 definitiv erste Wahl.” Williams hat natürlich beide Modelle ausprobiert und folgendes Resümee gezogen.
In der Regel gewinnt das RØDE M1, erklärt Williams:
“Ich sage mal, das M1 kommt in 75% der Fälle zum Einsatz. Es hat einen warmen, dicken Sound und kräftige Mitten. Gleichzeitig ist das Mittenband aber auch relativ neutral. Nur in den Höhen gibt es eine leichte Anhebung, die dem Signal einen herrlichen Glanz verleiht. In den meisten Fällen braucht das Mikrofon keine Klangkorrekturen. Wenn ja, muss ich den 250Hz-Bereich etwas abschwächen und eventuell die 10kHz-Region etwas anheben. Das ist aber nichts Gravierendes. Für Albert wählen wir jedenfalls jetzt bevorzugt dieses Mikrofon!”
Die Band tourt das ganze Jahr 2012 durch Europa. Wer nicht zu einem ihrer Konzerte gehen kann, sollte sich das 2011 veröffentlichte Album “On The Town Tonight” anhören.
www.albertleeandhogansheroes.com

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