Das RØDE NTG-3 stellt seine Qualität in Indonesien unter Beweis

18th May 2009
news
Ende 2008 bekam der Location-Toningenieur Chris Bruce einen Auftrag, der sein Richtrohrmikrofon RØDE NTG-3 auf eine harte Probe stellen sollte. Er sollte nämlich für die Sendung “Ultimate Gap Year” des britischen Senders Channel 4 eine Gruppe von sechs Backpackern auf ihrer beschwerlichen Reise durch diesen aufregenden Teil Südostasiens begleiten.
Noch extremere Testbedingungen kann man sich für ein Mikrofon kaum vorstellen. Trotz seiner immensen Schönheit und kulturellen Mystik ist Indonesien vor allem ein Hindernis-Parcours mit schlagartig wechselnden Bedingungen. Das Klima kann man nur schwer als angenehm bezeichnen, weil in diesem Teil der Welt alle Witterungsbedingungen aufeinander treffen.
Bis zu jenem Projekt hatte Chris mit einem MKH416 Richtrohrmikrofon von Sennheiser gearbeitet, aber diesmal wollte er in Erfahrung bringen, wie weit man mit dem NTG-3 von RØDE gehen kann. Außer dem NTG-3 besorgte er sich auch einen RØDE BLIMP Windschutz für diese Reise. Er war sehr zufrieden mit dem Ergebnis:“Ich kenne das 416 durch und durch – es ist ein solides Arbeitstier, das man unter so gut wie allen Bedingungen benutzen kann. Eine Reihe lobender Testberichte über das NTG-3 hatten jedoch meine Neugier geweckt. Ich wollte also mal sehen, wie viel ein Mikrofon, das nur halb so viel kostet, tatsächlich aushält.”
Chris war vom RØDE NTG-3 beeindruckt. “Selbst die Behauptung, dass die Klimabedingungen grottenschlecht waren, beschönigt die Arbeitsbedingungen noch. Die Temperaturen reichten vom Gefrierpunkt im Schatten eines Vulkans bis zu den normalen 35°C oder noch heißer mit 100% Luftfeuchtigkeit und zahlreichen tropischen Gewittern. Jakarta ist eine enorm dichtbesiedelte Stadt in einem Teil der Welt, wo man getrost behaupten darf, dass man es mit der Strahlung elektrischer Geräte weitaus weniger genau nimmt als in Europa. Das NTG-3 hat sich durchweg gut geschlagen.”
Trotz einer erschöpfenden Reise hat sich das NTG-3 nichts anmerken lassen und niemals schlapp gemacht. Ich musste nichts auswechseln und habe auch mein Reservemikrofon nie ausgepackt. Dabei muss man wissen, dass wir extrem feuchte und vom Wetter her radikal unterschiedliche Orte besucht haben. Aber es hat mich nie im Stich gelassen. Ich bin beeindruckt und habe schon beschlossen, dass ich dieses Mikro auch bei meinem nächsten Einsatz in Äthiopien benutzen werde.”

News-Archiv


2015

2014

2013

2012

2011

2010

2009